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Archiv für die Kategorie ‘2007’

Oberbilk Souvenirs

1. Juli 2008 Kommentare ausgeschaltet

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Ein Projekt der Künstlergruppe „Wo sind Sie zu Hause?“

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Idee und Projektleitung Anne Mommertz

Oberbilk Souvenirs©

Das Projekt  startete im November 2007 mit der Idee, für Oberbilk typische Souvenir-Produkte zu entwickeln und herzustellen, die ähnlich wie die Mozartkugel für Salzburg, für Oberbilk repräsentatives, identitätsstiftendes Objekt sein könnten.

Es gelang, einen runden Tisch projektinteressierter, beschäftigungsloser Oberbilker einzuladen. In diesem Kreis wurden die ersten Ideen für Oberbilk Souvenirs erarbeitet. Es bildeten sich kleine Gruppen mit konkreten Vorstellungen und Umsetzungskriterien.

Seit Juni 2008 gibt es eine bunte Palette von Oberbilk Souvenirs, die in Geschäften in Oberbilk und anderswo angeboten werden. Einkaufstaschen, Haarbänder etc., zusammengenäht aus den bunten Stoffen der ansässigen  exotischen Stoffgeschäfte, Buttons, ein Buch mit Oberbilker Lyrik und Prosa, T-shirts, Häkelblumen, Memoklammern mit der kyrillischen Aufschrift „Solidarnosch Oberbilk“, ein Film und Postkarten mit Fotos,  oder eine in Hochdruck ausgeführten Ansicht des Stadtteils.

Das Projekt wurde bis Juni 2008 finanziell unterstützt durch LOS, Lokales Kapital für soziale Zwecke“ (www.los-online.de)

Das Projekt wird auch ohne diese finanzielle Unterstützung weitergehen. Da sind sich die beteiligten einig. Allerdings: Die Oberbilk-Souvenirs rentabel zu gestalten, würde bedeuten, die Produkte so teuer zu verkaufen, dass ein Oberbilker sie nicht mehr bezahlen kann, jedenfalls „made in Oberbilk“.Wir werden nach weiteren Unterstützern suchen!

Wenn Sie Interesse an den Produkten haben, können Sie mich kontaktieren unter:  amommertz ät gmx punkt de

Oberbilk ist ein Stadtteil Düsseldorfs, der seine Entstehung der aufblühenden Stahlindustrie des 19. und 20. Jahrhunderts verdankt und seit ca. 30 Jahren strukturell geprägt ist von der inzwischen gänzlich vollzogenen Schließung der vielen ehemals ansässigen großen Werke.

Der recht große Stadtteil gleicht in seiner Struktur, mit seinem Flair und seinen Problemen vielen städtischen Wohnvierteln mit ähnlicher Geschichte.

Die markanten Industriehallen und imposanten Verwaltungsgebäude der Stahlriesen sind alle abgerissen. Die Identität des Viertels ist schwer an irgendwelchen architektonischen oder sonst typischen Merkmalen festzumachen. Es handelt sich um einen Stadtteil, dessen Identität für die vielen neuen und alten Bewohner grade selber nicht so gut zu erkennen ist.



Kunst und soziale Verantwortung

8. Februar 2007 Kommentare ausgeschaltet

Veröffentlichung in Keywork, Reinhold Knopp, Karin Nell, transcript 2007

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